Der ANME-Förderpreis für Verdienste um die Komplementär- und Alternativmedizin (TM/CAM) in Europa

Ausgezeichnet mit dem ANME-Förderpreis wird ein Wissenschaftsprojekt oder eine Person,

welche/s sich umfassend mit der Thematik der Traditionellen Medizin/ Komplementär- und Alternativmedizin (TM/CAM) in Bezug zur Gesundheitsförderung, zur Kultur oder zur Politik beschäftigt und gleichzeitig Impulse für die Umsetzung dieser Erkenntnisse in Europa gibt.

anme preis

Ausgezeichnet werden können insbesondere Leistungen

  • in der Aus-, Fort- oder Weiterbildung (gemeint ist: die Entwicklung herausragender Ausbildungskonzepte)
  • bei der Förderung, Anerkennung und Verbreitung der TM/CAM (dies können persönliche therapeutische oder publizistische Leistungen sein, aber auch Leistungen der Zusammenarbeit, welche die TM/CAM institutionell fördern, z.B. Kooperation, Vernetzung, Projektarbeit, Anstoß internationaler Zusammenarbeit)
  • Leistungen der Publizistik und Verbreitung von Wissen und Information über CAM
  • für die Erhaltung und Sicherung der Verfügbarkeit von Heilmitteln und Therapieverfahren

Die auszuzeichnende Leistung soll eine besondere Öffentlichkeitswirkung haben. Der/die Preisträger/-in soll in einer Kooperation mit Institutionen und Personen, welche die TM/CAM fördern und über Einzelpersonen hinausweisen, stehen.

Bedeutung

Dieser Preis zeichnet innerhalb des europäischen Raums wissenschaftliche oder literarische Arbeiten und praxisorientierte Projekte aus, die den Leitgedanken der TM/CAM-Kultur entsprechen und Impulse für die Anwender- und Verbraucherbildung geben. Der Leitgedanke von Kultur und TM/CAM sieht beides als eine Einheit und will zu einem sorgsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen (Boden, Luft, Wasser, Pflanzen, Tiere, Mensch) bei der Verwendung traditioneller Heilverfahren, der Förderung von Gesundheit und kulturellem Erbe beitragen.
Der Förderpreis ist mit 500,- EURO dotiert und soll sowohl neue Projekte oder WissenschaftlerInnen, als auch junge oder verdiente Förderer unterstützen. Er wird alle 2 Jahre verliehen.

Bewerbungsverfahren

Bis zum 1. Oktober eines laufenden Kalenderjahres sind Interessierte dazu aufgerufen der Geschäftsstelle Kandidaten zu nennen. Hierzu ist es notwendig von den möglichen Kandidaten Informationen und genauere Angaben der zu ehrenden Leistung einzuholen und der Bewerbung bzw. dem Vorschlag beizufügen. Ohne diese Unterlagen kann der Wissenschaftliche Beirat keine Bearbeitung durchführen.

  • Die Bewerbung kann entweder direkt oder durch Vorschlag erfolgen. Bewerbungen aus allen Gebieten der TM/CAM sind willkommen. Eine Mitgliedschaft der KandidatInnen in der ANME ist keine Voraussetzung.
  • Bewerben können sich natürliche und juristische Personen.
  • Die Eingabe der Bewerbungen müssen fristgerecht an die Geschäftsstelle erfolgen.

Preisverleihung

Dieser Preis wird verliehen durch die „Association for Natural Medicine in Europe e.V“. für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der TM/CAM-Forschung oder Politik und erfolgt im Laufe eines Kalenderjahres zu einem gegebenen Anlass. Um die öffentliche Wirkung zu verstärken wird die Kooperation mit einer inhaltlich passenden Großveranstaltung gesucht.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge und Unterlagen per Post oder per Mail bis zum 1. Oktober an unsere Geschäftsstelle: Association for Natural Medicine | Waldstrasse 21 | D-61137 Schöneck | e- mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

ANME-Förderpreis 2011 für Frau Mag. Dr. Michaela Noseck-Licul

Dieser Vortrag wurde am 13. Nov. 2010 beim 4. Europäischen ANME-Symposium in Wien gehalten:

„Herausforderungen im Umgang mit traditionellem Heilwissen“

PDF

Verleihung des ANME Förderpreises 2014 — Pressemitteilunganhang

fp 04Die Association for Natural Medicine in Europe hat den in erster Linie landwirtschaftlich geprägten internationalen Kongress "Wir haben es satt" für die Preisverleihung ausgewählt, um auf die heilsame Verwendung von Bienenprodukten hinzuweisen: Die Apitherapie, die in vielen europäischen Ländern traditionell angewendet wird, erfährt in letzter Zeit einen wissenschaftlichen Aufschwung!

Gleichzeitig häufen sich Nachrichten über die dramatische Situation von Bienenvölkern. Einstimmig wählte der Gesamtvorstand aus der Menge der Vorschläge zwei Preisträger aus, die sich für die Rettung der weltweit gefährdeten Bienenvölker einsetzen, die Preisträger:

Der Autor Herr Prof. Dr. Friedrich Hainbuch erhält die Hälfte des Förderpreises für seine 2014 veröffentlichte wissenschaftliche Publikation "Das lautlose Sterben der Bienen", erschienen im Verlag Wolf KG. Herr Prof. F. Hainbuch hat mit diesem Buch ein fundiertes Werk geschaffen, welches dem weltweiten Bienensterben auf den Grund geht. Er verweist auf die historischen Hintergründe, auf selbstverschuldete ökologische und pflegerische Ursachen sowie zunehmende ökopolitische Interessen. Das letzte Kapitel ist den Möglichkeiten und Maßnahmen gewidmet, die das weitere Sterben verhindern könnten. Herr Prof. Dr. Hainbuch selbst ist Hobbyimker und beschäftigt sich seit vielen Jahren auch mit der medizinischen Anwendung von Bienenprodukten. Hierzu hat er vor ein paar Jahren ein weiteres Werk auf den Markt gebracht.

Die zweite Hälfte des Förderpreises geht an den Verein Mellifera e.V.! Dieser Verein wurde gegründet, um für eine wesensgemäße Bienenhaltung einzutreten. Mellifera e.V. ist seit drei Jahrzehnten im Imkereiwesen stark engagiert, insbesondere im Bereich Fortbildung und Erhalt der Imkerei. Im Jahr 2013 startete Mellifera e.V. eine beispielhafte Petitionsarbeit auf der EU-Ebene zur Rettung der Bienen:

Hier der Link zur Petition von change.org zum Bienensterben stoppen durch Pestizidverbot: http://www.mellifera.de/bienenschutz
Mellifera e.V. ist in ganz Deutschland vertreten.

Der Kongress stellt ein Gegengewicht zur Grünen Woche dar und widmet sich Themen der Landwirtschaft, der Gesundheit und "dem Essen der Zukunft". Herr Prof. Dr. F. Hainbuch und Herr Thomas Radeztki, Geschäftsführer von Mellifera e.V. werden anwesend sein. Eine Signierstunde mit Herrn Prof. Dr. F. Hainbuch findet im Foyer statt.

Im Anschluß an die Preisverleihung zeigen wir in Zusammenarbeit mit allen Kooperationsverbänden den Film: "More than honey" des Schweizer Regisseurs Markus Immhof, 2012.

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