1. Europäisches Symposium: „Naturmedizin im Vereinten Europa – quo vadis?“

Termin/Ort
   
13. Nov. 2004 in Frankfurt a. Main im „ Le Méridien Parkhotel Frankfurt“
Thema
   
Naturmedizin im Vereinten Europa – quo vadis?
Eröffnungsrede durch die 1. Vorsitzende von ANME e.V., Frau Monika Gerhardus Stadtrat Herrn G. Weißenseel trägt das Grußwort im Namen der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth. Die stellvertretende ANME - Vorsitzende Alexsandra Hodgson, UK gibt einen kurzen Überblick über die wichtigsten Organisationen und Begriffe der Naturheilkunde in der EU
Referenten
   
Matthias Talib, Rechtsanwalt: Unter dem Gesichtspunkt des Medizinrechts folgt ein Rückblick auf die letzten Gesundheitsreformen, und ein Ausblick auf die Entwicklung in der EU
Dr. Wilfried Stock,  Fa. Heel GmbH: Forschung in der Homöopathie
Prof. Dr. Karin Kraft, Lehrstuhl NHK–UNI Rostock: Forschung in der Naturmedizin
Dr. Uwe Peters, Hufelandgesellschaft e.V: Naturmedizin – für jeden verfügbar?
Dr. Bernd Eberwein, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH): Zur Zukunft der Naturarzneimittel in Europa
Dr. Matthias Schmidt, Fa. Herbresearch und ANME e.V., Moderation/Leitung: Roundtable – Diskussion: Naturmedizin in Europa „Quo vadis?“
 Ergebnis
 
Die Naturheilkunde muss  vor Kahlschlägen geschützt werden, die von der aktuellen europäischen Realpolitik euphemistisch mit dem Schlagwort „Harmonisierungsmaßnahmen“ umschrieben werden. Das eigentliche Dilemma ist ein sich erst langsam entwickelndes europäisches Bewusstsein in den Köpfen der EU-Bürger. Vor diesem Hintergrund lässt sich auch erklären, dass die Mehrzahl der naturheilkundlich orientierten Therapeuten nicht die leiseste Ahnung haben, welche Beschränkungen durch Europas Türen hereinzukommen drohen, wodurch die Naturmedizin im Hinblick auf Individualität, Tradition und interkulturellen Erfahrungsschatzes in erhebliche Bedrängnis geraten könnte.
Spannungsfelder / Aufgaben
Aufbau und Installation eines CAM -Netzwerk auf europäischer Ebene, um Entscheidungsträger in Politik, Industrie, Berufs- und Standesvertretungen durch verbesserte Kontaktpflege zu informieren/sensibilisieren. Gemeinsam für die Belange der Naturheilkunde in Europa einzutreten.