3. Europäisches Symposium: „Naturmedizin im Vereinten Europa – quo vadis?“

Termin/Ort
   
1. Nov. 2008 in Frankfurt a. Main im „Hotel Monopol“
Thema
   
Verbraucherschutz auf Kosten der Tradition?
Begrüßung und Moderation, Nora Laubstein, 1.Vorsitzende, ANME e.V.
Referenten
   
Mag. Maria Walcher, UNESCO-Kommission, Österreich: Welche Chance bietet das Kulturerbe, um dem Verbraucher auch in Zukunft die traditionell bewährte CAM zu erhalten?
Karl-Heinz Sekatsch Winkelmann, Bundesarbeitsgemeinschaft Patientenstellen: CAM in Deutschland aus Sicht der Patienten /Verbraucher
Frans Copers, European Shiatsu Federation (ESF): Erfahrungen von Patienten in Belgien und Niederlande mit der aktuellen Situation
Nand de Herdt, European Coalition on Homeopathic and Anthroposophic Medicinal Products (ECHAMP): Die Zukunft der CAM-Arzneimittel am Beispiel derHomöopathie und Anthroposophie in Europa
Colette Pradelle, Federation Europeenne des Associations de Patients pour la Medecine Anthroposophique (EFPAM): Patients responsables, usagers en gages -Le combat d`une association de patients en France
Igors Kudrjavcevs, Riga Stradinsh University (RSU): CAM in Eastern Europe: status praesens and roads to human hearts
Dr. Karin Gramminger, European Ayurveda Association (EuAA) Moderation: Round-Table-Diskussion mit den Referenten zum Thema
 Ergebnis
 
Seit Jahren ist von verschiedenen Seiten in der Gesundheitswirtschaft unter dem Stichwort „Verbraucherschutz“ eine systematisch angelegte Verdrängungsstrategie gegenüber der CAM zu registrieren. Auch dieses Mal stellte das ANME-Symposium ein aktuelles Forum der europäischen Naturmedizin dar und zeigte die gegenwärtige Position der CAM im europäisch-nationalen Spannungsfeld zwischen Gesundheitspolitik und –versorgung auf.
Spannungsfelder / Aufgaben
Die Naturmedizin ist ein immaterielles Kulturerbe, das auch dem Verbraucherschutz dient!
„Verbraucherschutz ist wichtig, aber der informierte Patient muss auch weiterhin selbst entscheiden dürfen, mit welcher Therapie oder welchem Medikament er oder sie behandelt werden möchte. Die europäischen Verbraucher und Patienten sollten deshalb mehr in die politische Gestaltung der allgemeinen Gesundheitswirtschaft mit einbezogen werden“, lautet in kurzen Worten das Fazit von Nora Laubstein, Vorsitzende und Organisatorin des 3. Europäischen Symposiums der Association of Natural Medicine in Europe (ANME e.V.)