vom 9.Januar 2021

Wirksamkeit in-vitro bestätigt: Das Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) Leipzig hat untersucht, ob Cystus Pandalis-Extrakt antivirale Eigenschaften gegen SARS-CoV-2 besitzt. Die Forscher*innen konnten eine fast vollständige Hemmung des Viruswachstums durch den Cystus Pandalis-Extrakt bei Konzentrationen von mehr als 15,6 μg/ml nachweisen. „Die Testungen am Fraunhofer Institut sind bereits abgeschlossen und dort konnte eindeutig eine starke antivirale Aktivität gezeigt werden“, teilt das Unternehmen mit.

Bericht von Ursula Hilpert-Mühlig, mit freundlicher Genehmigung der Fachzeitschrift "Der Heilpraktiker"

Therapiewissenschaftler/-innen der Hochschule Fresenius haben kürzlich 1029 Personen befragt, was sie von Ärzten, Therapeuten (Heilmittelerbringer wie Physio- Logo-, Ergotherapeuten) und Heilpraktikern erwarten und wie zufrieden sie mit ihrer Versorgung tatsächlich sind. Die untersuchten Berufsgruppen schneiden in den Bewertungen sehr unterschiedlich ab. Von Ärzten fühlen sich Patientinnen und Patienten oft nicht ausreichend ernst genommen. Sehr zufrieden zeigten sich die Befragten hingegen mit der Behandlung durch Heilpraktiker. Zu lange Wartezeiten auf einen Behandlungstermin wurden allen attestiert.

Wissenschaftliche Evidenz – zeitgemäß oder unreflektierter Kampfbegriff?

Ein Gespräch mit Dr. Friedrich Dellmour

Dieses Interview soll zum einen über die Grundlagen der evidenzbasierten Medizin (EBM) informieren, andererseits eine Übersicht bieten und eine di erenzierte Bewertung zum Sachstand der medizinischen Evidenz der Homöopathie abgeben. Darüber sprach Andreas Domes, Präsident der Fakom e. V., mit Dr. Friedrich Dellmour, Arzt und Sachverständiger für homöopathische Arzneimittel.

Download Interview

Mit freundlicher Erlaubnis der Redaktion der Fachzeitschrift "Naturheilpraxis", Ausgabe 12/2019 + 1/2020"

Randomisierte Studie der Universität Zürich

Studie Schlafapnoe-Syndrom download

Pressemitteilung - Kongress beleuchtet Forschungsstand in der Homöopathie

Homöopathie in der Grundlagenforschung

So berichtete Gregor Kindelmann von seinen Versuchen mit Brustkrebszellen. Er ging im Rahmen seiner Masterarbeit an der University of Central Lancashire (UCLAN) der Frage nach, ob Hochpotenzen homöopathischer Arzneien die Lebensfähigkeit von humanen Krebszellen in vitro verändern. Angeregt hatte ihn eine vielversprechende, aber wenig beachtete Studie aus dem Jahr 2010 von Frenkel et al.1. Kindelmann konnte in seiner Pilot-Studie Hinweise darauf finden, dass bestimmte Arzneien (u.a. Phytolacca und Carcinosinum) in gewissen Potenzierungen die Lebensfähigkeit von Brustkrebszellen beeinflussen können. Er schlussfolgert, dass die homöopathischen Hochpotenzen eine biologische Aktivität entfalten können, die sich nicht mit einem Placebo-Effekt erklären ließe. Die Ergebnisse müssten aber in weiteren Versuchen erst noch einmal bestätigt und weitere Fragen geklärt werden.

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