CEN-Standardisierungsprozess für Naturopathy

Interview mit Tonella Doro anlässlich der 18. Jahresmitgliederversammlung von ANME in Frankfurt/M.

Gedächtnisprotokoll von Nora Laubstein, 1. März 2018

NL: Sehr geehrte Frau Doro, vielen Dank dafür, dass Sie mit Ihrer Übersetzerin zu unserer Veranstaltung gekommen sind! Gerade zum Thema „Naturopathy“ gibt es viele Fragen, da dieser Begriff weltweit unterschiedlich verwendet wird. So gibt es in Kanada, den USA oder Australien den Naturopathic Doctor/ND, teils mit akademischer ärztlicher Grundausbildung, aber auch als Wochenendtitel für ca. 2000,- Euro käuflich zu erwerben. Des Weiteren haben sich in Südeuropa „Naturopathen“ etabliert, jeweils der nationalen Gesetzgebung folgend. Außerdem gibt es die unterschiedlichsten Definitionen von „Naturopathy“: Einerseits als eigenständige Einzeltherapieform im Rahmen anderer CAM- Therapien und andererseits als generellem Anspruch für alle globalen naturheilkundlichen Diagnose- und Therapieverfahren...

Frage: Können Sie da ein wenig Licht ins Dunkel bringen? Was verstehen Sie unter „Naturopathy“?

Traditionelle Europäische Naturheilkunde TEN

Einführung und Auszüge aus dem Buch „Traditionelle Europäische Naturheilkunde/TEN“, BACOPA-Verlag 2012 von den fünf Autoren:
Christian Raimann, Chrischta Ganz, Friedemann Garvelmann, Heide-Dore Bertschi-Stahl und Rosmarie Fehr-Streule - Juni 2013

Auszug:

Die 'Traditionelle Europäische Naturheilkunde' mit dem Akronym TEN bezeichnet ein eigenständiges, rational nachvollziehbares und lehrbares Medizinsystem, das die traditionellen Wurzeln der Heilkunde mit 'modernen' Erkenntnissen und Denkmodellen verknüpft und zum TEN-System kompatible diagnostische und therapeutische Weiterentwicklungen integriert. Sie definiert sich weniger durch die angewendeten diagnostisch und therapeutischen Methoden, als durch das zugrunde liegende Denk- und Arbeitsmodell, dessen Grundelemente und charakterisierenden Aspekte im Folgenden dargestellt werden. Die TEN ist das in Europa entstandene und weiter entwickelte Korrelat beispielsweise zur TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) oder zum Ayurveda und wird vorwiegend von (Natur)Heilpraktikern im mitteleuropäischen Raum, zunehmend aber auch von naturheilkundlich orientierten Ärzten praktiziert.

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83. Tagung für Naturheilkunde

Prävention und Gesunderhaltung – ein Beitrag der Heilpraktiker zur Volksgesundheit

Die Münchner „Tagungen für Naturheilkunde“ sind seit über 50 Jahren Anziehungspunkt für  Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker aus ganz Deutschland. Ebensolche Tradition wie die Tagung selbst ist die Eröffnungsveranstaltung, zu der die Gesundheitspolitiker aller Parteien sowie Vertreter der Staatsregierung und der Stadt München zu Gast sind.

Berufsständischen Referat von Ursula Hilpert-Mühlig, Vizepräsidentin des FDH-Bundesverbandes und stellv. Vorsitzende des Heilpraktikerverbandes Bayern

Bei der Eröffnungsveranstaltung im voll besetzen Vortragssaal wurde in einem berufsständischen Referat von Ursula Hilpert-Mühlig, Vizepräsidentin des FDH-Bundesverbandes und stellv. Vorsitzende des Heilpraktikerverbandes Bayern, Gesundheitsförderung als eine gesellschaftspolitische Aufgabe dargestellt, in die auch Naturheilkunde und Heilpraktiker einzubeziehen sind.

Übersicht zur EU Gesundheits Politik zum Thema "Qualitätssicherung der Ausbildungen in der Komplementärmedizin"

Verfasser: Stefan Mumenthaler

Die vorliegende Arbeit ist eine Hausarbeit, entstanden im Rahmen des Studiums zum Master in Advanced Studies (MAS) in Gesundheitsförderung und Prävention (GF&P) an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Geschrieben im Verlauf des Studienmoduls 6, "European Dimension of Health Promotion" an der Hochschule Magdeburg (DE) des Lehrganges "European Master of Art in Health Promotion" (EUMAHP). Ausgangslage war nebst den Präsenzphasen in Magdeburg eine einwöchige Exkursion nach Brüssel mit dem Besuch wesentlicher Institutionen der EU und dem Austausch mit Akteuren der jeweiligen Institutionen.