Studie zu Brain Gym

Kognitive Leistungssteigerung bei Alzheimer-Erkrankten durch die Anwendung von Brain Gym®

Autoren: G. Drabben-Thiemann, D. Hedwig, M. Kenklies, A. von Blomberg, G. Marahrens, A. Marahrens, K. Hager

Ein Forschungsbericht der Gedächtnissprechstunde der Klinik für Neurologie und der Klinik für Medizinische Rehabilitation und Geriatrie der Henriettenstiftung Hannover.

Die Gedächtnissprechstunde der Kliniken für Neurologie und Medizinische Rehabilitation und Geriatrie arbeitet seit über neun Jahren in der Region Hannover. Neben der medizinischen Diagnostik bildeten sich im Laufe der Jahre auch Angehörigen- und Trainingsgruppen von Alzheimer-Betroffenen heraus. Im Rahmen der Trainingsgruppen finden ein Hirnleistungstraining sowie eine Körperwahrnehmungsschulung mittels Kinesiologie (edukinestetische Übungen) statt.

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Antwort auf die Lancet-Studie betreffend Shang et al. “Are the clinical effects of homeopathy placebo”?

Autor: Dr. Fischer (Klinischer Direktor des Royal London Homeopathic Hospital)

Es besteht ein starker Verdacht, dass die Resultate des Lancet verdreht wurden.

Die Pressemeldung beruft sich auf 220 Studien ( 110 homöopathisch, 110 konventionelle Medizin), aber sie erwähnt nicht, dass die Schlussfolgerung dass die Homöopathie nur einen Placeboeffekt hätte, nur auf 8 Studien basiert.

Es ist erstaunlich, dass der Artikel so gut wie nichts über diese 8 Studien sagt, wir wissen nicht welche 8 Studien es waren (es gibt keine Referenzen, evtl. im Web-Appendix, muss noch recherchiert werden), man erzählt uns nicht wie viele Patienten enthalten waren, was die Diagnosen waren oder irgendetwas anderes über sie, außer: Sobald die Analyse beschränkt wurde auf größere Studien mit höherer methodischer Qualität, waren die Ergebnisse nicht mehr signifikant.

Das ist umso bemerkenswerter als eine ausführliche Analyse aller 220 Studien nach Qualität gemacht wurde, (die höher in den homöopathischen Studien war), aber warum wird nicht berichtet wie das Gesamtergebnis über die Wirksamkeit war? Was war der Schnittpunkt der Qualität, an dem die 8 homöopathischen und 6 konventionellen Studien heraustraten und nach welchen Kriterien wurde ausgewählt? Und was bedeutet „größer“?

Es gibt auch ziemlich große Fragen zu den Qualitätskriterien dieser Studie, die auf 4 internen Validierungskriterien basiert. 3 von ihnen, die sich auf Blindstudien und Randomisierung (Dies sind generelle Aspekte der internen Validierung) beziehen, aber ein mageres Bild der Real World Validierung abgeben. Grundlegend bedeutet dies, dass die Studien gemessen haben, was sie messen sollten, aber das was sie messen sollten kann bedeutungslos gewesen sein. Das klassische Beispiel ist die White and Ernst Asthma-Studie publiziert in „Thorax“, die zeigen sollte, dass Homöopathie keinen Effekt auf die Lebensqualität hatte. Wie wir und Andere schlüssig gezeigt haben, war das Unsinn. Denn es gab einen Deckelungseffekt (ceiling effect), z. B. waren die Werte der Kinder eingangs der Studie normal. Wie hätten sie sie sich also verbessern können?

Aber diese Studie würde für die interne Validierung hoch bewertet werden und ist, so vermute ich, eine der 8 (verwendeten), obwohl ich es nicht weiß, weil die Referenzen fehlen. Nehmen Sie keine Notiz von diesen verrückten Diagrammen — eine Menge statistische Gelehrsamkeit, die nur die wohlbekannte Tatsache aufzeigt, dass höherwertige Studien weniger wahrscheinlich positiv ausfallen als geringerwertige, obwohl es einige methodische Punkte gibt, die man beachten könnte. Meine Hauptpunkte: Großes Misstrauen, dass Resultate verdreht worden sind.

Eine mit viel Getöse gemachte Schlussfolgerung über Placebos, aber nicht auf der Basis von 220 sondern von 8 Studien Keine Information darüber, welche Studien das waren oder wo der Qualitäts-Schnittpunkt lag. In jedem Fall ein ernsthaftes Problem der Definition „höhere Qualität“  Alle drei ausführlichen Metastudien (es werden dort nur zwei erwähnt) sind positiv. Diese drei waren transparent und mit kompletten Referenzen. Dieser Report ist undurchsichtig: mit 8 Studien, nach welchen Qualitätskriterien?

Übersetzung : Christine Liebing-Gabel


PASCOE-Studie 2004

Inhaltsverzeichnis:

- Vorwort
- Präferenz: Naturmedizin oder chemische Medikamente?
- Vorteile von Naturmedizin gegenüber chemischen Medikamenten
- Verwendungshäufigkeit von Naturmedizin
- Übersicht: Bewertung von Naturmedizin anhand von Aussagen (Ø)
- Präferenz zwischen Arzt mit und ohne Zusatzbezeichnung „Naturheilverfahren“
- Erkrankungen bzw. Beschwerden, bei denen Naturmedizin bevorzugt würde
- Einfluss der Gesundheitsreform auf die Verwendungshäufigkeit von Naturmedizin
- Erfahrungen mit Naturmedizin

Vorwort

Die Zustimmung zur Naturmedizin ist enorm, dies belegt die aktuelle PASCOE-Studie: Rund 80 Prozent der Bevölkerung wollen Naturmedizin. Dies ist ein eindrucksvolles Ergebnis, das vor dem Hintergrund des zum 1. Januar 2004 in Kraft getretenen GKV-Modernisierungsgesetzes noch schwerer wiegt. Trotz der weggefallenen Kostenerstattung für verschreibungsfreie Arzneimittel sind die Menschen von der Naturmedizin überzeugt.
 
Auf den nachfolgenden Seiten haben wir die wichtigsten Ergebnisse dieser repräsentativen Umfrage zusammengefasst, die das Meinungsforschungsinstitut EMNID im Auftrag von PASCOE und dem Expertenkreis Naturmedizin im Juli 2004 durchgeführt hat. 1.001 Studienteilnehmer wurden nach ihren Einstellungen, Assoziationen und Erfahrungen zur bzw. mit der Naturmedizin befragt.
 
Die Auswertung der Ergebnisse überrascht in ihrer Eindeutigkeit: Vor die Wahl gestellt, ziehen 80 Prozent der Menschen die Naturmedizin einem chemischen Medikament vor. 88 Prozent der Befragten glauben, dass die Naturmedizin Beschwerden lindert, und 82 Prozent meinen, dass Naturmedizin eine Heilung der Krankheit bewirkt.
 
Besonders bei Erkältungskrankheiten, Schlafstörungen, depressiver Verstimmung und Migräne bevorzugt eine überwältigende Mehrheit naturmedizinische Präparate. Rund die Hälfte der Studienteilnehmer bevorzugen natürliche Medikamente bei Migräne und sogar 68 Prozent Prozent wünschen Naturmedizin bei depressiver Verstimmung oder nervöser Unruhe. Bei Schlafstörungen bevorzugen 82 Prozent der Befragen Naturmedizin und bei Erkältungskrankheiten steigt die Zustimmung gar auf 91 Prozent.
Ausschlaggebend für diese hohe Akzeptanz sind in erster Linie das geringe Nebenwirkungs-potential und die gute Verträglichkeit. 44 Prozent der Befragten sehen hier den Hauptvorteil gegenüber chemischen Präparaten und 90 Prozent stimmen der Aussage „Naturmedizin ist gut verträglich“ zu.
 
Die hohe, auch emotionale, Zuwendung der Bevölkerung zur Naturheilkunde hat ihre Wurzeln einerseits in der Jahrhunderte langen Tradition in Deutschland und den „am eigenen Leib“ gemachten Heilerfahrungen. Dieses Vertrauen ist aber auch das Ergebnis umfang¬reicher Forschungsanstrengungen zur Absicherung von Wirksamkeit und Unbedenklichkeit naturmedizinischer Arzneimittel. Speziell in den letzten Jahren wurden diverse Studien zur Naturmedizin – nicht zuletzt auch aus unserem Haus – durchgeführt, die ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit belegen.
 
Ich wünsche mir auch im Namen des Expertenkreises Naturmedizin, dass das überwältigende Votum der Bevölkerung für die Naturmedizin Widerhall in der medizinischen Lehre und bei politischen Entscheidungsträgern findet, und hoffe, dass die Ergebnisse der PASCOE -Studie dazu beitragen, die Naturmedizin als gleichberechtigte Therapiealternative neben der Schulmedizin zu etablieren.

Jürgen F. Pascoe

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