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»Die Homöopathie
auf dem Prüfstand«

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mit Dr. Friedrich Dellmour
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Ein gesundheitspolitisches Thema steht ganz oben auf der Agenda der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im kommenden Halbjahr: Die Bekämpfung der COVID19-Pandemie, die Europa nach wie vor im Griff hat. Das Ausschöpfen aller verfügbaren medizinischen und erfahrungsheilkundlichen Möglichkeiten zur Eindämmung der Pandemie und zur Entlastung der europäischen Gesundheitssysteme ist daher im allgemeinen Interesse. Hierzu kann die Traditionelle und Komplementäre Medizin (T&CM) einen wertvollen Beitrag leisten und sollte daher in den Maßnahmen zur Eindämmung von COVID19 europaweit Beachtung finden.

Insbesondere die Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen in ganz Europa zu dem sich die Trio-Ratspräsidentschaft Deutschland, Portugal, Slowenien in den nächsten 18 Monaten verpflichtet hat, sollte dazu führen den Präventionsgedanken zu stärken. Virale Atemwegsinfekte stellen die europäischen Gesundheitssysteme regelmäßig vor große Herausforderungen. Diesen könnte mit der Anwendung aus dem Bereich der T&CM wirksam und kostengünstig begegnet werden. Vor diesem Hintergrund ist ANME der Ansicht, dass neben reaktiven Prinzipien, wie der Erforschung und Entwicklung von wirksamen Medikamenten, bei protektiven Prinzipen, wie z.B. der Stärkung des Immunsystems angesetzt werden muss.

Unabhängig von Erfolg oder Misserfolg einer Impfstoffentwicklung können die Methoden der T&CM und deren umfangreiche Kenntnisse über das Immunsystem passend zu den jeweils spezifischen Ursachen der verschiedenen Risikogruppen, eingesetzt werden. So ist z.B. bekannt, dass bei vielen Viruserkrankungen nicht das Virus selbst das Problem darstellt, sondern eine heftige Fehlreaktion des Immunsystems (Zytokinsturm). Phytotherapeutika (Pflanzliche Arzneien) tragen dazu bei, a) die Vermehrung von Viren zu verlangsamen, b) das individuelle Immunsystem mit seinen antiinfektiven Peptiden zu aktivieren und c) senken in der Summe die Viruslast auf ein Niveau, welches es dem Körper ermöglich die Infektion ohne Symptome, bzw. in milder Form zu überstehen.

ANME weist darauf hin, diese vorhandenen Möglichkeiten der T&CM (siehe auch EU-Forschungsprojekt CAMbrella) zur Kenntnis zu nehmen und fordert daher:

  • Eine gründliche Analyse der Risikofaktoren bei schweren Virusverläufen u.a. COVID19 und der Analyse einer sinnvollen Einbindung der T&CM-Verfahren und Einbindung der bei CAMbrella beteiligten Verbände
  • Europaweite Forschungsprogramme dieser Präventions- und Therapieansätze im nennenswerten Umfang (vergleichbar der Förderung von Impfstoffentwicklung),sowie die Bereitstellung eines eigenen EU-Forschungsbudgets zu diesem Zweck
  • Die Umsetzung der WHO-Strategie für Natur- und traditionelle Medizin 2014-2023, die sich für einen leichteren Zugang zur T&CM ausspricht und Maßnahmen aufzeigt

Eine aktive Prävention und optimale Versorgung der Menschen mit Vitaminen und Spurenelementen ( z.B. 1986 nach Tschernobyl Jodtabletten zur Verfügung stellen), die frühzeitige Einbeziehung von Prinzipien der T&CM sowie die Nutzung der Kenntnisse aus der Phytotherapie, würden es ermöglichen die Gesundheitssysteme zu entlasten, die Gesundheit aller Europäer und Europäerinnen sicherzustellen und die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit Europas zu stärken.

Kontakt:
Nora Laubstein President/Vorsitzende Association for Natural Medicine in Europe - ANME e.V.
Post: Waldstrasse 21 - D-61137 Schöneck, Tel: +49 (0)6187-9928121 Fax: +49 (0)6187-9928074, Mail: office(at)anme-ngo.eu, anme-ngo.eu